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Luisa Kunth stellt David Zähringer vor

© Foto: Susanna Grimm
Luisa Kunth (Foto: Susanna Grimm)

Es ist eine schöne Tradition, dass sich die Teilnehmenden des Jungen Schriftstellerhauses gegenseitig vorstellen. Luisa Kunth stellt David Zähringer vor:

In meiner Vorstellung verbringt David seine Ferien in schottischen Schlössern, wo er hinter einer Schreibmaschine am Kamin sitzt und Whisky trinkt. Er trägt klassische Lederschuhe und eine fast historisch anmutende Armbanduhr. Ich mag alles, was alt ist, sagt er. Ihn umgibt die Ästhetik einer anderen Zeit, was sich auch in seinen Texten äußert. David spricht offen über seine Dämonen, sagt über sich selbst, er habe einen Gottkomplex, also ein inneres Gefühl von Unfehlbarkeit, insbesondere in Bezug auf sein kreatives Schaffen. Einerseits zeigt er sich mir als klassisch gequälter Künstler, der einfach nur etwas wirklich Gutes erschaffen will, andererseits wirkt er auf mich zugänglich und vornehm, hat eine einladende Ausstrahlung und ein freundliches Lächeln. Bei der Frage nach einem unerwarteten Fakt über sich, erzählt er, dass er als Kind gerne Ballett getanzt hätte. In seinen Texten bleibt er selbst als Autor für den Leser ein Mysterium, er schreibt nicht direkt über sein Leben, sondern erfindet lieber fiktive Szenarien. Sogar mit seinem Ich aus der Zukunft, würde er nicht über seine privaten Probleme sprechen, selbst wenn sein Leben davon abhängig wäre. David zündet sich eine Zigarette an und erzählt mir, dass er wegen James Dean angefangen hat zu rauchen. Unser zeitreisender Romanautor ist hier im Schriftstellerhaus, weil er Großes vollbringen will.

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